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Freitag, 2. März 2012

[Projekt] zwölf2012 Januar und Februar

Dieses Jahr habe ich mir für meinen Beitrag zum Projekt "zwölf2012" von Janasworld etwas ganz anderes als Motiv überlegt als im vorigen Jahr. Ich werde jeden Monat einen Spaziergang machen und auf einen Hochsitz klettern. Pingelig wie ich nunmal bin, habe ich sogar den zuständigen Jäger gefragt, ob ich sein Plätzchen benutzen darf. :) Von dort oben (und die Dinger sind viel höher als immer aussieht...) werde ich über die Felder einen Blick auf das hübsche Dörfchen Hallstedt werfen aus dem auch schon mein letztes Motiv stammte.
Zweimal bin ich schon diese wirklich hohe Treppe hochgeklettert und hoffe dass man einigermaßen etwas auf den Bildern erkennen kann. Im Januar lag zu der Zeit Schnee und man konnte dementsprechend kaum etwas von den Häusern sehen, aber im Februar konnte ich einen der wenigen schönen Tage nutzen um einen Hauch von Frühling auf das Bild zu zaubern.
Ich hoffe dass man in den nächsten Monaten zusehen kann, wie die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf aufwacht und es auf den Feldern zu wachsen beginnt - und dass ich dann den Weg zu meinem Aussichtspunkt noch schaffe, da dieser mitten in einem Feld liegt und ich ungern etwas kaputt treten möchte (mal ganz davon abgesehen, dass es sicher auch nicht so leicht ist, sich durch einen Wald aus Mais zu schlagen).



All meine Fotos werden auf meiner Flickr-Projektseite zu finden sein.


[Projekt] 12 Monate - 1 Stadt 2012 Februar

Ach herrje, wo ist denn der Februar geblieben? Da kommt man ja völlig durcheinander, wenn dem Monat plötzlich die Tage fehlen. Dann will ich mal schnell noch mein Februar-Bild für das Fotoprojekt "12 Monate - 1 Stadt 2012"  präsentieren:
Für mich ist das Bild mal wieder überhaupt nicht zufriedenstellend - schon allein, weil das Wetter absolut bescheiden war. Außerdem hatte ich wenig Zeit und nicht meine bevorzugte Kamera. :( Naja, nächstes Mal, wird es vielleicht wieder etwas besser...
Dafür wird das Thema des Monats "Brücke" gleich doppelt aufgegriffen: es wurde auf der Wilhelm-Kaisen-Brücke aufgenommen mit Blick auf die Fußgänger-Brücke und die Bürgermeister-Smidt-Brücke über die Weser. Leider kann man die schmale Fußgängerbrücke und die große Autobrücke aus der Entfernung und bei dieser schlechten Sicht kaum unterscheiden...

Dienstag, 17. Januar 2012

[Projekt] 12 Monate - 1 Stadt 2012 Januar


Bei Andy B. Photography bin ich auf ein tolles Fotoprojekt mit dem Titel "12 Monate - 1 Stadt 2012" gestoßen, dass einen nicht nur dazu bringt, mal wieder mehr Fotos zu machen, sondern auch dazu sich mit der eigenen Stadt auseinander zu setzen. Die Idee ist, dass man jeden Monat ein Foto zu einem bestimmten Thema in seiner Stadt macht.

Da mein eigentlicher Wohnort doch ziemlich klein ist, habe ich mich entschieden mit Bremen mitzumachen - eine sehr praktische Entscheidung, da das erste Thema des Jahres "Rathaus" lautet und Bremen ein wirklich schönes vorweisen kann (auch wenn das Wetter partout nicht mitspielen wollte):


Das Bremer Rathaus wurde zwischen 1405 und 1410 in seiner ursprünglichsten Form errichtet. Durch die wachsende Bedeutung Bremens war es notwendig geworden, einen geeigneten Versammlungsort für den Rat der Stadt zu schaffen und gleichzeitig diese Macht auch nach außen zu demonstrieren. "Und mehr noch: Ein eigenes Haus für den Rat der Stadt, gleich neben dem Sitz des Erzbischofs und in exakt der gleichen Größe, kann als Bekenntnis zum Reich und damit Unabhängigkeit der Stadt gegenüber dem kirchlichen Landesherrn verstanden werde."* Besonders herausragendes Beispiel für diesen Anspruch sind die Figuren des Kaisers und der sieben Kurfürsten an der Marktplatzseite. Das Rathaus ist als Saalgeschossbau konzipiert, das heißt es besteht hauptsächlich aus zwei übereinander liegenden Sälen, die jeweils 41,5 x 15,8 m groß waren.

Das Rathaus hat im Laufe der Zeit immer wieder An- und Umbauten erhalten. Die größte Veränderung war wohl die Neugestaltung der Fassade, die für Repräsentationszwecke zu schlicht erschien. In den Jahren 1609 bis 1612 entsteht unter der Leitung von Lüder von Bentheim die beeindruckende, aufwändig verzierte Fassade im Stil der Weserrenaissance.

1903 wird ein weiterer Anbau für das Rathaus beschlossen, der Auftrag wird 1906 an Gabriel von Seidl vergeben. Zwischen 1909 und 1913 entsteht der Neubau, der sich räumlich und stilistisch an das alte Rathaus anfügt (obwohl er dreimal so groß ist).

Im Vordergrund ist außerdem der berühmte 5,5m hohe Bremer Roland aus dem Jahr 1404 zu sehen, zu dem es hier weitere Infos gibt.

Seit 2004 sind der Roland und das Rathaus UNESCO Welterbe der Menschheit.

Einen Blick ins Innere des Rathauses kann man hier erhaschen. Weitere Infos findet man hier und hier.




Zu dem Projekt gibt es auch eine Flickr-Gruppe, außerdem werden meine Fotos auch hier zu finden sein.


*siehe http://www.rathaus.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen54.c.3127.de

Dienstag, 9. November 2010

[Rezension] Die Druidin

Birgit Jaeckel
Die Druidin
Klappentext:
120 v. Chr., südlich der Donau: Die junge Talia besitzt eine geheimnisvolle Gabe,
die machtbesessene Druiden nur zu gerne für sich nutzen würden. Im Haus des einflussreichen Caran sucht sie Zuflucht. Dieser nimmt sie freundlich auf, denn er ahnt nicht, dass Talia die Tochter ist, die er einst zu töten befahl und die ihn deshalb hasst. Als der Vater in Lebensgefahr gerät, steht die junge Frau vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens …


Droemer Knaur
Taschenbuch, 544 Seiten
ISBN: 978-3-426-63712-8
€ 9,95 [D]
erschienen: 01.08.2009
***
Die junge Talia kann Seelen sehen – eine Gabe die einige Druiden gerne haben würden. Auf der Flucht vor ihnen findet sie ausgerechnet unerkannt bei ihrem Vater Caran Schutz: demjenigen, der kurz nach ihrer Geburt befahl sie zu töten und den zu hassen sie sich geschworen hat. Dieser Hass wird jedoch auf eine harte Probe gestellt, als ihr Vater plötzlich in Lebensgefahr schwebt. Soll sie diese Gelegenheit nutzen, um ihre Rache an dem Mann, der sie tot sehen wollte und sie nicht als seine Tochter erkannt hat, zu bekommen oder soll sie den Mann, der ihr in ihrer Zeit an seinem Hof immer mit Respekt begegnet ist, mithilfe ihrer Gabe retten? Außerdem lauert außerhalb der Stadtgrenzen immer noch die Gefahren der im Zuge der Völkerwanderung durchs Land ziehenden Teutonen und Kimbern…
Birgit Jaeckel liefert mit diesem Buch einen wirklich toll geschriebenen und spannenden historischen Roman, der sich besonders durch die Fantasyelemente hervorhebt. Jaeckel, die selbst Ur- und Frühgeschichte studiert hat, schafft es – der lückenhaften Quellenlage zum Trotz – einen wissenschaftlich fundierten Hintergrund für ihre Erzählung zu schaffen, was dem Roman einen Großteil seiner Authenzität verleiht. Birgit Jaeckel beschreibt detailliert und schonungslos das Leben (einer Frau) im 2. Jahrhundert vor Christus, was mir das ein oder andere Mal eine regelrechte Gänsehaut beschert hat.
Das Buch hat mich von den ersten Seiten an gefesselt und ich fand die Idee Geschichte mit Fantasy zu vermischen sehr ansprechend. Es ist spannend geschrieben und ich hätte einige Geschehnisse nie erwartet. Natürlich war Talias Verbleib zum Ende des Buches hin irgendwie vorherzusehen, doch besonders in der Mitte der Handlung wurde ich immer wieder überascht – besonders durch den Zeitsprung zum II. Abschnitt (wobei man den hätte vorhersehen können, wenn man die Überschriften genauer gelesen hätte ;) )
Wirklich hilfreich fand ich außerdem die Karte und das Personenverzeichnis im Anhang des Buches, welche die Geografie und die oft unverständlichen Namen ein wenig zu ordnen halfen.
Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, dass sich als erstes Buch für meine historische Challenge “Der Geschichte auf der Spur” wirklich gelohnt hat. Meine Bewertung ist daher:
 
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Mit diesem Buch habe ich zugleich auch das erste Buch für die Challenge “Der Geschichte auf der Spur” gelesen. “Die Druidin” erfüllt damit die Kategorie Ur- und Frühgeschichte: Vorgeschichte.

Montag, 4. Oktober 2010

[Challenge] Der Geschichte auf der Spur

BC Challenge-Banner
Vor einiger Zeit bin ich in den weiten des WWW auf eine wirklich interessante Sache gestoßen: Die Seite www.buecher-challenges.de auf der jeder der eine Challenge oder ein Stöckchen veranstaltet diese eintragen und vorstellen kann. Eine super Idee.
Dort wird zurzeit die Challenge “Der Geschichte auf der Spur” veranstaltet, welche das Ziel hat sich “In 12 Stationen durch die Menschheitsgeschichte” zu lesen. Natürlich konnte ich als Geschichtsstudentin und Leseratte nicht wiederstehen und habe mich gleich mal angemeldet. :)
Die Challenge beginnt am 6.10.2010 und läuft von da an genau ein Jahr bis zum 5.10.2011. In dieser Zeit muss jeweils mindestens ein Buch zu den folgenden Epochen gelesen werden, sodass man am Ende auf genau 12 Bücher kommt. Die genauen Angaben zur Verteilung und den Epochenabschnitten sind hier zu finden.
1. Ur- und Frühgeschichte
2. Antike
3. EXKURS #1: Sagen in der Geschichte
4. Mittelalter
5. EXKURS #2: Die Kreuzzüge (1096-1444)
6. Neuzeit
7. EXKURS #3: Kolonialisierung
8. Neueste Geschichte
Die Regeln sind denkbar einfach: jeder Teilnehmer liest die vorgeschriebene Anzahl an Büchern in beliebiger Reihenfolge und berichtet gleichzeitig/monatlich auf seinem Blog oder im Forum über den eigenen Fortschritt. Zu jedem gelesenen Buch wird eine Rezension verfasst und veröffentlicht. Unter allen erfolgreichen Teilnehmern sollen am Schluss Preise verlost werden.
Wer möchte kann zusätzlich zum normalen “Bachelor” noch den “Master” erwerben, indem man außerdem jeweils ein Sachbuch zu den folgenden Stationen liest:
1. Ur- und Frühgeschichte oder Antike
2. Mittelalter
3. Neuzeit
4. Neueste Geschichte
5. Exkurs #1: Sagen in der Geschichte
Auch für die “Masterabsolventen” soll es einen Preis geben.
Ich denke, dass ich versuchen werde den Master zu schaffen, was sicherlich meinem Studium entgegen kommen wird. Schließlich hab ich dann mal eine ganz neue Motivation mich durch die trockene Fachliteratur zu kämpfen. :)